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Schwarzer Tag für Toyota Sun
Descartes baute zum 10-jährigem Jubiläum einen Kurs der Superlative. Dank zahlreicher namhafter Architekten mit langjähriger Berufserfahrung entstand nahe Paris eine der längsten und anspruchvollsten Strecken für Material und Mensch. Dies bekamen auch die Fahrer der Liga FD-Freunde Pfalz zu spüren, die 2005 erstmalig den Kurs im Rennkalender aufnahmen. Ein Wochenende mit strahlend blauem Himmel ließ die Piloten freudestrahlend an die neue Herausforderung herangehen und der Italiener M. Amaretto zeigte beim Qualifying, das er die beste Vorbereitung gemacht hatte und einfach gut drauf war. So konnten O.Panik und Kara M´Boulage trotz guter Fahrweise und Zeiten nur neidisch auf die Pole Position schielen.

O.Panik mit Panik am Start
O.Panik mit Panik am Start

Schugewachs will es wissen
Schugewachs will es wissen
Amaretto in Lauerstellung
Amaretto in Lauerstellung

Am Sonntag begann der rabenschwarze Tag von Toyota Sun mit einem Fehlstart von O.Panik. "Das waren eindeutig Elektronikprobleme" kommentierte er nach dem Rennen den Start. "Anfangs stotterte der Motor nur etwas und konnte die Drehzahl nicht halten, aber nach dem Aussetzer in der Virage Guyness, wusste ich, das wird nicht mein Tag." Was sich bewahrheitete, denn bereits vor der Virage Mad Mac´s musste O.Panik seien Wagen mit defektem Motor austrudeln lassen. Auch M. Schugewachs hatte merkliche Abstimmungsschwierigkeiten, denn vor der Virage Mad Mac´s rumpelte und holperte sein Motor bei Vollgas sichtlich.

Aber den Schwarzen Peter zog Chrisi De Mattes, der die Petto Lavauretto viel zu schnell ansteuerte und laut schimpfend ins Kiesbett krachte. So musste er die Anschuldigungen des Teamleiters über sich ergehen lassen und hoffen, dass die Konkurrenz nicht allzu viel Nutzen aus dem Totalausfall von Toyota Sun ziehen konnte.
Amarettos Lohn
Amarettos Lohn

Diese war jetzt alarmiert und wollte alle Zähler, die es gab mitnehmen. Die langgezogene Strecke trieb sie in die Boxen, um neue Reifen aufzuziehen, nachzutanken und die Motoreinstellungen zu korrigieren. Das tat gut, denn Karas Motor stand in der Virage AL1 kurz vor dem Überhitzen und kurz darauf zeigten auch die Motoren von Team Intim diese Probleme. Das konnte aber nicht verhindern, daß Amaretto nach langer Abstinenz mal wieder das oberste Treppchen vom Podest erklimmen konnte und sich den Sieg vor Hugo Chello und seinem Teamkollegen Schugewachs sicherte.

Kara, Vignoble und Peer nahmen die übrigen Plätze ein, waren aber mit sich äußerst unzufrieden, denn hier war für alle mehr drin. |npa|

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